Das Kinderfernsehen ist bereits in der Versuchsphase des deutschen Fernsehens ab 1950 ein wichtiger Bestandteil der Programmpolitik des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR). Den Anfang bilden die aus dem Rundfunk übernommenen Kinderstunden mit Ilse Obrig, die bereits im Fernsehen des Nationalsozialismus entsprechende Sendungen konzipiert und präsentiert hat.
Im Rahmen dieser Kinderstunden und der im Jahr 1952 dazugekommenen Jugendstunden, werden verschiedene Formate eingesetzt, wie etwa Marionetten, Handpuppen, Scherenschnitt, Schattenspiel, Zeichentrickfilme, Bilderbuchgeschichten, Dokumentationen, Spielfilme. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Arbeit mit Kindern im Studio. Es wird gebastelt, gesungen und geturnt.